Nach meinem Artikel zum Thema "Radiopromotion" und dem Home-Recording-Podcast Wie versende ich Demotapes an Labels und Radios mit delamar.de, hat mich letzterer dazu inspiriert, noch ein wenig in die Tiefe zu gehen, was das Thema "Bandbewerbungen bei Labels betrifft".
Nicht anders als im Podcast mehrfach erwähnt, ist es wichtig, falls man sich bei einem Label bewerben will, an der Recherche nicht zu sparen.
Meist geben die Homepages der Labels (vor allem der kleineren) schon recht detaillierte Angaben, wie sie Eure Tracks gerne präsentiert haben wollen. Diese Angaben fungieren eben auch als Filter, will heißen, wer sie nicht erfüllt, landet erst gar nicht beim A&R sondern im Müll oder im Spamordner.
Auch im Zuge der MP3-Vermarktung lohnt es sich, genau nachzuforschen, welche Anforderungen das Label stellt. So schreibt zum Beispiel das MP3-Musikmagazin TONSPION:
"HOW TO MP3
Um beim Tonspion Gehör zu finden, bitten wir um Zusendung von CD und Info an die Adresse im Impressum. MP3 Links oder Links zu MySpace und Co. können wir angesichts der Masse von Mails und Newslettern, die uns erreichen nicht berücksichtigen.
Gerne könnt Ihr Eure MP3 Tipps mit aussagekräftigen Infos auch in unser Forum oder in euer Tonspion Profil posten, die sowohl von unseren Nutzern als auch von der Redaktion gelesen werden.
Wir bitten Euch, nícht telefonisch nach einzelnen CDs nachzufragen, sondern ausschließlich per Mail. Danke!"
Mehr braucht Ihr nicht zu wissen, damit istalles gesagt, Ihr braucht dem nur noch nachkommen.
Und auch wenn es immer wieder wundersame Entdeckungen auf Myspace gibt, die zu ruhmreichen Erfolgen führen, so stellt Myspace eben nicht für jeden eine adäquate Bewerbung dar! Wie oben zu lesen ist, ist es eben diese Masse an Links, die eine effektive Arbeit nicht mehr ermöglichen. Alleine zu mailen "klickt doch mal auf den oder den Link", führt schon direkt am Ziel vorbei.
Also Recherche, Recherche, Recherche und an die A&Rs und Musikredakteure denken. Denn dann haben sie auch keine Ausreden mehr :-)
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