Seit September 2008 liegen sich die GEMA und der IT-Branchenverband Bitcom in den Haaren, wenn es um die Gebühren zur Onlinemusiknutzung geht. Wie Musikwoche berichtet, liegen die Gebühren pro Musikstück nun vertraglich festgelegt bei sechs bis neun Cent netto.
Ebenso soll der Vertrag auch auf Streamingdienste angewendet werden können, was bedeutet, dass zum Beispiel Spotify auch bald in Deutschland zur Verfügung stehen könnte. Einziger Haken, die vergünstigten Rabatte von 20 Prozent, treten nur für Bitkom-Mitglieder in Kraft. Alle anderen werden voll zahlen müssen und da dürfte der Hase im Pfeffer liegen. Ebenso herrscht auch noch keine Einigung mit Diensten, die ihr Streamingangebot über Werbung finanzieren. So wird auch die leidliche Youtube-Diskussion wohl noch andauern.