Wie diverse Blogs berichten, hat sich das holländische Pendant zur GEMA, die Buma/Stemra dazu entschieden, Musikblogs, die youtube Videos von Künstlern auf ihren Homepages einbinden nun zur Kasse zu bitten und rund 23 Euro Gebühren für das Einbetten zu verlangen. Auf laut.de wird sogar von noch höheren saftigen Gebühren berichtet:
"130 Euro für bis zu sechs Songs berechnet sie pro Jahr, 260 für bis zu zwölf. Pro "angefangene 30 Videos" werden 650 Euro berechnet, wie sich einer Preistabelle auf der Homepage der Buma/Strema entnehmen lässt. Das wiederum bedeutet, dass bereits 31 Videos jährlich mit 1.300 Euro zu Buche schlagen." (Quelle)
Damit reiht sich die Buma/Stemra in das unrühmliche und reaktionäre Verhalten der GEMA ein und startet ebenfalls einen Frontalangriff, der im Endeffekt gegen die von ihnen vertretenen Künstler schießt.
Denn gerade die Musikblogs promoten die Künstler, stellen neue Songs vor und schreiben Rezensionen. Im Endeffekt ist das eine ähnliche Verfahrensweise, wie die seit kurzem grassierende Abmahnwelle der Musikindustrie gegen Blogs, die links zu kostenlosen downloads publizieren.
Gerade hat sich doch youtube mit den Majors auf eine neue Abgabenpauschale geeinigt, warum um alles in der Welt versuchen die Verwertungsgesellschaften nun auch noch hier ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen?