Schlichtweg sensationell! Er ist zurück!
Der Mann, der empfahl "Stell dich nicht unter, wenn's Rosen regnet" und schon seit ausgedehnter Pubertät wusste, "Hübsche Mädchen schaufeln Gräber":
DER TODTRAURIGE HENNING
Auf seinem neuen Album "Midlife Christ" (Dunefish/Edel
Kultur) lässt er es richtig krachen und fackelt in bizarrem Bogenschlag vom Schlager über Indie bis zum Death Metal alles ab, was findige Nerds an fluffiger Unterhaltung schätzen.
Elf Jahre haben Fans und Unbedarfte, die noch nie vom Juhnke-Erben der Herzen gehört haben, auf diese Platte gewartet. Elf Jahre, die er nicht wie Portishead popelnd im Bett verbrachte; u. a. veröffentlichte er Band-CDs, ein Buch und einen Film-Soundtrack.
Nun ist er wieder todtraurig. "Muss ja", sagt er matt.
Doch das ist nur Verstellung:
Am 8. MAI ab 21 Uhr im FRANNZ CLUB
wird er wieder zeigen, wie gehauen und gestochen wird.
Das Publikum ist zwischen Frohsinn und Entsetzen hin- und hergezerrt, wenn der latent Irrsinnige als feudaler Berserker über die Bühne fegt und "Das Recht der ersten Nacht" einfordert, wenn er zum Vollplayback ausdruckstanzt oder in "Mutter Erde" herzzerreißend über Umwelt-verschmutzung schluchzt.
Den Support spielt übrigens sein Schriftstellerkollege BAUFRESSE ("Der BFC war schuld am Mauerbau"), der erstmalig live mit einem Überraschungs-Case zu begaffen sein wird. Nach den Shows ist Disco, und alles zusammen kostet 7 Euro.
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