Da hat Apple einen recht ansehnlichen Stand auf der Musikmesse 2007 aufgebaut und unsereins von der Presse war natürlich sehr an diversen Neuerungen der Mac-Hersteller inetressiert.
Frisch und fröhlich fragt man dann einen der Mitarbeiter nach einem Interview und wird mit der knappen Aussage "Wir dürfen nicht mit der Presse sprechen" an den Pressesprecher verwiesen.
Nun gut, da steht man dann vor dem Pressesprecher (!), der wiederum nichts anderes zu vermelden hat als "Es tut uns leid, wir geben der Presse keine Auskünfte."
Da fragt man sich, wozu eigentlich ein Pressesprecher da ist? Aber die totale Presseblockade von Apple geht noch weiter. Als wir Besucherfeedbacks einfangen wollten, um nachzufragen, was man persönlich - als Privatperson- von der Musikmesse 2007 denn halte, bekamen wir von einer jungen Dame tatsächlich folgende Antwort: "Es tut mir leid, ich arbeite für Apple und darf mit der Presse keinerlei Kontakt haben". Wir betonten, dass es hier nur um die private Meinung zur Messe gehe und nicht um Aussagen als Apple-Mitarbeiter, dennoch musste die junge Dame ablehnen.
Alle anderen Aussteller gaben auf der Musikmesse bereitwillig und gerne Auskunft, standen für Interviews geduldig zur Verfügung und teilten uns auch ihre Privatmeinung zur Messe mit.
Wozu in aller Welt, baut Apple einen Stand auf der Musikmesse 2007 auf, wenn sogar bei den Fachbesuchertagen die Presse komplett blockiert wird?
Liebe Apple-Mac Geschäftsleitung, könnte es sein, dass Ihr einfach nichts Neues zu berichten habt und Euch deshalb vor peinlichen Fragen der Presse fürchtet? Wenn man überlegt, dass Apple im Musikbereich eigentlich die Alternative zu Microsoft-gestützen Systemen darstellen soll, dann ist diese Pressepolitik nicht nur befremdlich, sondern auch kontraproduktiv.